REINHARD BACKHAUSEN
IN DEN MEDIEN UND BEI VERANSTALTUNGEN

HINWEIS AUF FOLGENDE VERANSTALTUNG

POESIE DES ORNAMENTS
Das Backhausen-Archiv

 

13.11.2024–09.03.2025
Ausstellung Leopold Museum

Das 1849 gegründete Unternehmen Joh. Backhausen & Söhne zählt zu den traditionsreichsten Möbel- und Dekorstoffproduzenten der Wiener Geschichte. Ab 1903 widmete sich das Unternehmen intensiv der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen, darunter herausragende Protagonist*innen der Wiener Moderne wie Josef Hoffmann, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Jutta Sika, Dagobert Peche, My Ullmann oder Otto Prutscher. Backhausen spezialisierte sich auf die Umsetzung derer Entwürfe und etablierte sich als Hauptlieferant der von Hoffmann, Moser und Fritz Waerndorfer initiierten Wiener Werkstätte. Die fruchtbare Symbiose gipfelte etwa in den Ausstattungen des Sanatorium Purkersdorf 1904/05, der Villa Skywa-Primavesi 1913–1915 und des Palais Stoclet in Brüssel 1905–1911.

Besuch des ORF-Zentrums Küniglberg

Juni 2024

Nachhaltig im Kreislauf wirtschaften –
eine Veranstaltung des ÖGV

5.Juni 2024

CIRCULAR INSIDER AUSTRIA MAGAZIN

Artikel von Reinhard Backhausen
im Magazin Circular Insider Austria / 3. Ausgabe, Mai 2024, Seite 74+75

Kreislaufwirtschaftsmeeting mit HBM KOCHER

am 26.3.2024

Der Kreislaufwirtschafts-und Cradle-to-Cradle-Experte Reinhard Backhausen initiierte einen Besuch einer „Kreislaufwirtschaftsdelegation“ bei Wirtschafts-und Arbeitsminister Dr. Martin Kocher. Teilnehmer: Mag. Michaela Jarosch (OMV), Dr. Mag. Gabriela-Maria Straka (Brau-Union), Prok. Gregor Glatz (Siemens), MMag, Josef Scheidl (Brantner), DI Dieter Drexel  (Industriellenvereinigung), Mag. Rainer Will (Handelsverband). Dabei ging es um die praktische Implementierung der „Circular Economy“ in Österreichs Wirtschaft. Sie wird DAS Wirtschaftssystem der Zukunft werden. Bis zur endgültigen Umsetzung dieser „Green-Transformation“ bedarf es aber noch großer Anstrengungen. Allen Beteiligten ist klar, dass es dabei  um CHANCEN, INNOVATIONEN und KOOPERATIONEN geht die noch intensiv kommuniziert und gelebt werden müssen. Die Bereitschaft ist jedenfalls gegeben! Ein sehr positives, zukunftsorientiertes Meeting! 🙂

„Kreislaufwirtschaft ist eine riesige Chance“

Artikel von Reinhard Backhausen – wohninsider.at

ÖGV-Ehrung von DI Stefan GRAF /  Leyrer & Graf

Jänner 2024

Laudatio von Reinhard Backhausen,
Vizepräsident des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV)

Podcast BOKU:
Interview über die Kreislaufwirtschaft

6. Dezember 2023

Die Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien im Gespräch mit Reinhard Backhausen über die Kreislaufwirtschaft in der Modeindustrie

BUSINESS CIRCLE

Circular Economy Exchange 2.0
28. November 2023

Vortrag von Reinhard Backhausen über Kreislaufwirtschaft und Panel-Teilnahme

TECHNISCHE UNIVERSIÄT WIEN

Vortrag von Reinhard Backhausen

MÖBELHANDELSVERBAND ÖSTERREICH

Vortrag von Reinhard Backhausen über Kreislaufwirtschaft
im Rahmen von: Initiative NACHHALTIGE ZUKUNFT MÖBEL
November 2023

REPAIR-FESTIVAL am 24.10.2023

Keynote zum Thema „Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie“ von Reinhard Backhausen

CSR-TAG von respACT am 19.10.2023

Größte Nachhaltigkeitsveranstaltung Österreichs

Breakoutsession „Mobilität und Kreislaufwirtschaft“.

 

Moderation:
Reinhard Backhausen
Inhaber der Fa. Reinhard Backhausen textile & circular consulting“, Vizepräsident des Österr. Gewerbevereins (ÖGV)

 

Teilnehmer:

Mag. Gilbert Haake
Pressesprecher KIA

Mag. Mario Rohracher
Generalsekretär der GSV (Österr. Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen / Plattform für Mobilität)

MMag. Josef Scheidl
Geschäftsführer der BRANTNER ENVIRONMENT GROUP

Mag. Birgit Aichinger
Geschäftsführerin  von VÖSLAUER

Hr. Ivan Mayorov, MSc  / Kapsch Business-com AG
New Ventures Architect  & Open Circularity Platform Teamleiter in der K-Businesscom AG

Mag. Oliver Schmerold
Geschäftsführer vom ÖAMTC

LGT-Bank / Liechtenstein Academy

Drive4Impact am 18.10.2023

Vortrag über Kreislaufwirtschaft/C2C von Reinhard Backhausen

TASKFORCE KREISLAUFWIRTSCHAFT

Die Ministerien für Umwelt, Wirtschaft, Landwirtschaft, Soziales und Finanzen haben eine „TASKFORCE KREISLAUFWIRTSCHAFT“ eingerichtet, die die Aufgabe hat, Konzepte für die praktische Umsetzung der Österr. Kreislaufwirtschaftsstrategie in unserem Land zu erarbeiten. Dafür wurde ein kleiner Kreis von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Ministerien und NGO’s beauftragt. Reinhard Backhausen ist einer dieser Experten für die Kreislaufwirtschaft mit seiner praktischen Erfahrung in diesem Bereich seit 2007.

Urkundenüberreichung durch Umweltministerin Leonore Gewessler und Wirtschaftsminister Martin Kocher
Mitglieder der Taskforce Kreislaufwirtschaft mit den Ministern Gewessler und Kocher
Mitglieder der Taskforce Kreislaufwirtschaft mit den Ministern Gewessler und Kocher

Tag der Industrie 28.9.2023

Reinhard Backhausen mit Bundeskanzler Karl Nehammer

Ghezzo-CLOSE THE CIRCLE Award

Verleihung im Österreichischen Gewerbeverein
im Palais Eschenbach in Wien
26. September 2023 

Der Close the Circle Award ist eine Auszeichnung für Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit in Österreich, welcher von der Ghezzo GmbH in Kooperation mit Schiefer Rechtsanwälte vergeben wird. Dabei werden Projekte und Produkte bzw. Services, die besondere Impulse in Sachen Nachhaltigkeit setzen ausgezeichnet.
 
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der CTC Fachkonferenz am 26. September 2023 verliehen. 
  

Die Mitglieder der CTC Award Jury:

  • Vorsitzender: Martin Schiefer, Schiefer Rechtsanwälte
  • Reinhard Backhausen, Cradle to cradle Experte
  • Robert Hermann, TÜV SÜD
  • Elisabeth Moser-Marzi, Rechtsanwältin
  • Sabine Nadherny-Borutin, öcc²
  • Vanessa Wabitsch, Circonnact
 
Sieger:
  • Fa. MATR (Matratzen-Recycling)
  • Fa. Repanet (Plattform für ReUse-Produkte)
  • Fa. Brantner (Abfallverwertung, Kreislaufwirtschaft)
  • Fa. Baumit-Wopfinger (Baumaterialien)
  • Fa. Nornorm (Mietmöbel)
  • Fa. Madaster (Onlineplattform Bau)
Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken):

Ghezzo-CLOSE THE CIRCLE III Konferenz

im Österreichischen Gewerbeverein
im Palais Eschenbach in Wien
26. September 2023 

Klimaschutz, Klima Resilienz und verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen sind unbestritten DIE Herausforderungen unserer Zeit: Energieeffizienz und -wende, Kreislaufwirtschaft, Dekarbonisierung sind mögliche Antworten. Wissenschaft, Technik, Innovation und Umsetzungsstärke müssen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen Hand in Hand gehen, um die Zukunft aktiv gestalten zu können.

 

Verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen – aber wie?

 

Im Rahmen der Konferenz wurden zahlreiche Praxisbeispiele, Innovationen, Key Notes von Vordenker*innen sowie konkret umsetzbare Tipps von Expert*innen vorgestellt.

 

Podium: Führungspersönlichkeiten für den Wandel: braucht das Zeitalter der Nachhaltigkeit ein neues Management?“

Moderation: Reinhard Backhausen

 

Panel-Teilnehmer:

  • Johannes Gutmann / Sonnentor-Gewürze
  • Mag. Till Reiter / Reiter-Schuhe
  • Doris Felber / Felber-Bäckerei
  • DI Stefan Graf / Leyrer & Graf / Baukonzern
  • DI Wolfgang Wimmer / TU-Technische Universität Wien
  • Mag. Philipp Bodzenta / Coca Cola

 

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken):

DESIGN WITHOUT BORDERS

Design-Ausstellung im Collegium Hungaricum Wien
Eröffnung am 25.9.2023

Eröffnungsrede von Reinhard Backhausen

Mobilität und Kreislaufwirtschaft

Entwicklung neuer Produkte und
Lieferketten im Zeichen der
Kreislaufwirtschaft

von Ing. Reinhard Backhausen

Global hat ein Wandel in der Mobilität und der Fahrzeugentwicklung eingesetzt. Treiber sind gesetzliche Vorgaben zu Antriebsvariante, Nachhaltigkeit, Anforderungen zum Mobilitätsangebot, Verknappung von Rohstoffen und sich ändernde Lieferketten. Um in dem sich wandelnden Markt zu bestehen, müssen strategische Entscheidungen zur Sicherstellung von Ressourcen, zu wirtschaftlichen Geschäftsmodellen und zur Sicherung von Absatzmärkten über die nächsten Dekaden getroffen werden.

Neue Geschäftsmodelle von Autobauunternehmen wie TESLA oder NIO sind eine Herausforderung. Anforderungen durch die Gesetzgebung in Bezug auf nachhaltige Antriebsvarianten und sich ändernde Mobilitätsangebote sowie stark schwankende Rohstoffpreise und schwierige langfristige Verfügbarkeit von Rohstoffen zwingen Produzenten zum Umdenken.

Hinsichtlich der Antriebsvarianten ist allen neuen Entwicklungen, egal ob voll elektrisch, Brennstoffzelle oder Hybridvariante, eins gemeinsam – der Elektromotor.

Durch den Einsatz vieler Gleichteile lassen sich Skaleneffekte bei der Fertigung von Motorvarianten nutzen. Außerdem lässt die Technik auch die Verwendung von Aluminium zu und erlaubt so den Verzicht auf Kupfer.

 

Kreislaufwirtschaft zwingend notwendig

Eine wesentliche Herausforderung für alle Produzenten wird das Thema Nachhaltigkeit und CO₂-Neutralität sein. Hierzu arbeitet die Industrie an Kreislaufsystemen für die automobile Produktion. Das Ziel ist es, von den bisherigen linearen Produktionsketten mit Rohstofferzeugung, Produktion, Einsatz und Entsorgung zu einer Kreislaufwirtschaft zu kommen, in der weniger Rohstoffe und Energie benötigt werden und Abfall zum Rohstoff wird.

Konzepte zur Reduktion der Materialvielfalt, zur Vereinfachung des Recyclings, zu Designrichtlinien für die Nutzung von Komponenten oder Teilsystemen, z. B. ein Batteriegehäuse in mehreren Fahrzeuggenerationen, und zum Wiedereinsatz des verwendeten Materials, sind im Fokus der Forschungsarbeiten.

Legt man zugrunde, dass zukünftig nicht mehr die Hardware das Produkt ist, sondern der Nutzen, die Mobilität, bleibt die Hardware im Eigentum des Herstellers und wird damit zum Rohstoffpool. Eine Digitalisierung der Materialflüsse in der Produktion und dem Einsatz sowie die Entwicklung internationaler Standards im Bereich der Kreislaufwirtschaft helfen, diesen Rohstoffpool zu nutzen und so eine Rohstoffsouveränität zu erlangen.

 

Über den Autor

Reinhard Backhausen (RB) in Kooperation mit dem Frauenhofer-Institut IFAM. RB ist einer der Pioniere für die Kreislaufwirtschaft in Österreich, ehem. Präsident der österr. Textil-Bekleidungs-Schuh- und Lederindustrie, Vizepräsident des Österr. Gewerbevereins mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, Advisor des Circular Economy Forums Austria und Mitglied von respACT.

 

Über das Unternehmen

Reinhard Backhausen textile & circular consulting beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit der Implementierung der Kreislaufwirtschaft in internationalen Unternehmen der Industrie und des Handels. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der EPEA Gmbh aus Hamburg (Tochtergesellschaft von Drees & Sommer), die die Philosophie „cradle to cradle“ umsetzt. Dabei handelt es sich um Innovationskonzepte mit Schwerpunkt „Eco-Design“, der Verknüpfung mit entsprechenden EU-Richtlinien und optionalen C2C-Zertifizierungen.

Der Österreichische Gewerbeverein und das
Circular Economy Forum Austria laden ein zur Veranstaltung

Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung – Aufbruch
in die Zukunft Europas

 

Mo., 19. Juni 2023, 17:00 – 21:00 Uhr
Palais Eschenbach, Festsaal/Beletage
Eschenbachgasse 11, 1010 Wien

DAS CIRCULAR ECONOMY FORUM AUSTRIA UND DER ÖSTERREICHISCHE GEWERBEVEREIN SETZEN IMPULSE FÜR DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT UND DIGITALISIERUNG

 

Am 19. Juni fand im Palais Eschenbach in Wien die erste gemeinsame Veranstaltung des Circular Economy Forums Austria (CEFA) und des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV) statt. Unter dem Motto “Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung – Aufbruch in die Zukunft Europas” kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über die Chancen und Herausforderungen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu diskutieren.

ÖGV-Vizepräsident Reinhard Backhausen und CEFA Executive Director Karin Huber-Heim gaben einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation der Kreislaufwirtschaft und der damit verbundenen Digitalisierung in Österreich und weltweit. Karl Kienzl vom Umweltministerium (BMK) betonte die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für den Klima- und Umweltschutz aus regulatorischer Sicht. Othmar Karas, Erster Vizepräsident des Europäischen Parlaments, ging in seiner analytischen Keynote auf die Vorreiterrolle Europas in der Kreislaufwirtschaft und den Zusammenhang mit der Digitalisierung ein und skizzierte die diesbezüglichen Vorhaben des europäischen Gesetzgebers.

Eine vielfältige Gruppe von Expertinnen und Experten diskutierte am Podium mit Karin Huber-Heim: Gregor Glatz, Leiter SIEMENS Niederösterreich, Stefan Tollinger, Geschäftsführer der Fa. BRANTNER ÖSTERREICH, Wolfgang Wimmer von der Technischen Universität Wien / ECO-DESIGN, Margit Mischkulnig, Leiterin der Abteilung III/I 6 Weltraumangelegenheiten im BMK, sowie Sonja Zak, Head of Textile Sourcing and Cooperations bei der LENZING-AG. Sie brachten ihre Perspektiven aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein.

In der abschließenden Keynote betonte Michael Braungart, Gründer von EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency / “cradle to cradle”), die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft und unterstrich die Notwendigkeit eines „Umdenkens“ für eine erfolgreiche Transformation. Er betonte auch die wichtige Rolle der künstlichen Intelligenz bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Kreislaufwirtschaft nur in Kombination mit einer intelligenten Digitalisierung funktionieren kann. Europa sollte seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Umsetzung von Kreislaufwirtschaftskonzepten ausbauen. Dabei ist es wichtig, sich auf Nachhaltigkeit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit zu konzentrieren und gleichzeitig die Gesellschaft durch Information und Bewusstseinsbildung zu verändern. Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft fordert alle Teile der Gesellschaft und erfordert gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Viele haben bereits erkannt, dass Abfälle die Ressourcen von morgen sind. Die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und wirtschaftlichem Erfolg ist das notwendige Ziel.

Die Veranstaltung diente dem Austausch und der Vernetzung der verschiedenen Akteure der Kreislaufwirtschaft. Die Diskussionen und Vorträge haben gezeigt, dass die Kreislaufwirtschaft ein zentrales Thema für eine nachhaltige Zukunft Europas ist und die Digitalisierung dabei eine Schlüsselrolle spielt. Es bleibt zu hoffen, dass die Impulse der Veranstaltung in konkrete Maßnahmen und Initiativen münden, um die Kreislaufwirtschaft voranzubringen und Kooperationen weiter zu stärken.

PROGRAMM

(mit Zeitschiene in Minuten der tieferstehenden Audio-Aufzeichnung):

 

Eröffnung & Gesamtmoderation: Ing. Reinhard Backhausen, Vizepräsident des Österr. Gewerbevereins (ÖGV) und Mitglied des Circular Economy Forums (00.00 – 10.32) > 10,32 Min.

Einführung und Präsentation der 2. Ausgabe des Magazins „CIRCULAR INSIDER AUSTRIA“, herausgegeben vom Circular Economy Forum Austria: Mag. Karin Huber-Heim, Executive Director des Circular Economy Forums Austria (10.40 – 14.45) > 4.05 Min.

Begrüßungsworte: FBM Leonore Gewessler, BA, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation, Technologie (BMK) vertreten durch Dr. Karl Kienzl (15.00 – 24.50)  > 9,50 Min.

Keynote: MEP Mag. Dr. Othmar Karas M.B.L.-HSG, Erster Vizepräsident des Europäischen Parlaments (24.58 – 42.40) > 17,82 Min.

Podiumsdiskussion:

  • Moderation: Karin Huber-Heim (43.35 – 01.15.00) > 31 Min.
  • Prokurist Gregor Glatz, Leitung der Fa. SIEMENS Niederösterreich
  • Mag. Stefan Tollinger, Geschäftsführer der Fa. BRANTNER ÖSTERREICH
  • Mag. Margit Mischkulnig, Leitung der Abteilung III/I 6 Weltraumangelegenheiten im BMK
  • Mag. Sonja Zak, Head of Textile Sourcing and Cooperations der Fa. LENZING-AG
  • Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Wimmer, TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN

Keynote: Prof. Dr. Michael Braungart, Gründer von EPEA / „cradle to cradle“ (1.15.23 – 01.59.00) > 43,77 Min.

Verabschiedung: Ing. Reinhard Backhausen (Österr. Gewerbeverein), Mag. Karin Huber-Heim (Circular Economy Forum) (01.59.20 – 02.01.08) > 1,48 Min.

Online Green Lecture
„Die praktische Umsetzung der
Kreislaufwirtschaft in Industrie und Handel“

 

Fachhochschule Wien der Wirtschaftskammer Wien – University of Applied Sciences for Management & Communication

Am Montag, 19. Juni 2023, fand die Online Green Lecture „Die praktische Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in Industrie und Handel“ der Sustainable Finance Management Programme der Vienna Management Academy statt.

Zu Gast war Reinhard Backhausen, Vizepräsident des Österreichischen Gewerbevereins, Mitglied und Advisor der Plattform „Circular Economy Forum Austria“ und Inhaber der Fa. „Reinhard Backhausen Textile & Circular Consulting“.

Video-Aufzeichnung der Green Lecture:

Wirtschaftsuniversität Wien (WU):
Vortrag von Reinhard Backhausen zum Thema „Kreislaufwirtschaft“

16. Mai 2023

CIRCULAR INSIDER AUSTRIA MAGAZIN

Artikel von Reinhard Backhausen
im Magazin Circular Insider Austria / 2. Ausgabe, April 2023, Seite 42

FRESENIUS-UNIVERSITÄT
Podiumsdiskussion über KREISLAUFWIRTSCHAFT
am 28.3.2023 im Impact-Hub, Wien

 

Grüne Ideen schreiben schwarze Zahlen: Experten diskutieren auf Einladung der Charlotte Fresenius Privatuniversität über Alternativen zur Recycling-Lüge und zu Greenwashing. Wertewandel der Menschen und neues Glücksempfinden sind die Basis für nachhaltige Konsumentscheidungen.

Kreislaufwirtschaft zählt zu den Eckpfeilern der Nachhaltigkeitsstrategien der Europäischen Union. Ob es sich dabei um eine reine Hoffnung oder eine realistische Chance handelt, die das Verhalten der Menschen nachhaltig verändern wird, diskutierten auf Einladung der Charlotte Fresenius Privatuniversität Wien mit Gründungskanzler Bernhard Sams am Dienstagabend im Impact Hub Vienna Reinhard Backhausen (Textile & Circular Consulting), Axel Dick (Quality Austria), Petra Engeler-Walch (Maco), Luise Fischer (Sustainable Cities), Karin Huber-Haim (Circular Economy Forum Austria) und Gründungsrektor Martin Kreeb (Charlotte Fresenius Privatuniversität Wien). Dokumentationen wie „Die Recycling-Lüge“ des Norddeutschen Rundfunks bringen die Diskussion in Gang und zeigen, wie sehr Greenwashing das Nachhaltigkeitsengagement großer Firmen dominiert. Ein Hintergrund dazu: die Wiederverwertung ist häufig kostenintensiver als die Neuproduktion. Eine Folge: 92 Milliarden Tonnen Abfall werden sich auf 162 Milliarden Tonnen im Jahr 2060 erhöhen, während maximal 50 Milliarden Tonnen bewältigbar wären. Derzeit liegt der Materialabdruck des Österreichers bei 33 Tonnen jährlich. Um die Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union zu erreichen, muss dieser auf fünf Prozent reduziert werden.

 

Party der Wegwerfgesellschaft

„Wir haben in den letzten Jahrzehnten mit Billigprodukten die große Party der Wegwerfgesellschaft gefeiert“, bilanziert Sams. „Die Differenzierung zwischen Haben und Sein geht dem Ende des Konsumwahnsinns voraus. Die Sozialisierung der Zukunft verlangt nach neuen Statussymbolen im gesellschaftlichen Konsens.“

Er warnt davor, Verzicht zu predigen, erkennt aber eine Schizophrenie der Gegenwart durch die Werbeindustrie, die tradierte Bilder von Glück und Wohlstand projiziert. Gegen die buddhistische Verzichtsökonomie spricht sich auch Kreeb aus und regt einen fundamentalen Wertewandel an. Der Paradigmenwechsel muss bei den Konsumenten ausgelöst werden, die letztlich die Kaufentscheidung treffen.

„Vom Raubbau müssen wir zur Bioökonomie kommen und uns ein Vorbild an den Prozessen der Natur nehmen“, bekräftigt Kreeb und ergänzt: „Die Schmerzen sind noch nicht groß genug, damit der Kompensationskonsum der Glücksökonomie weicht.“

 

Recycling ist teuer

„Kreislaufwirtschaft ist mehr als Recycling. Es ist der letzte Kreislauf, der in Betracht gezogen werden sollte, da er den höchsten Energieaufwand verursacht. Das derzeit lineare System von der Produktion zum Abfall muss durchbrochen werden. Am Anfang steht die Frage, ob es das materielle Produkt überhaupt braucht“, meint Huber-Haim.

Den Weg zu einer Kreislaufgesellschaft müssen die Konsumenten gehen, um die Voraussetzungen für die Kreislaufwirtschaft zu gestalten. Gesetze aus Brüssel werden dabei nicht für Begeisterung bei den Menschen sorgen und sie nicht emotional abholen.

Sie spricht sich für gänzlich neue Geschäftsmodelle aus, die am Beispiel der Sharing Economy möglichst vielen Menschen Zugang zu Mehrwert bieten und dadurch Ressourcen besser nutzen.

 

Psychologischer Effekt

„Die Einführung der Kreislaufwirtschaft erfordert einen radikalen Umbau des gesamten Wirtschafts- und Wertesystems“, ist Dick überzeugt. „Es stellt sich nicht mehr die Luxusfrage, ob wir uns Umweltschutz leisten können, sondern ob wir ohne Umweltschutz leben werden können. Wir befinden uns inmitten einer Biodiversitäts-Krise. Das System steht am Kippen, wenn psychologische Effekte nicht das Mindset der Gesellschaft ändern.“

Produkte müssen sortenrein hergestellt werden, um sie wiederverwendbar zu machen. Mischungen und Verunreinigungen wie sie in der Textilbranche und vor allem Fast Fashion verarbeitet werden, können kaum aufbereitet werden, weiß Backhausen. Die Textilberge in Afrika entstehen durch die Rücksende-Mentalität der Konsumenten.

„Handel und Industrie müssen kooperieren, damit der Turnaround gelingen kann“, so Backhausen. „Die Politik ist in der Pflicht, die Gestaltung muss jedoch aus der Wirtschaft heraus angetrieben werden.“

Ressourcen müssen in Europa gehalten werden und am Kontinent zirkulieren. Europa selbst wird das globale Problem jedoch nicht lösen können, kann aber eine Vorreiterrolle durch Innovationen übernehmen und große Volkswirtschaften wie China oder die Vereinigten Staaten motivieren.

 

Nachhaltigkeit ist wirtschaftlich: Dominoeffekt steigert den Gewinn

Beim familiengeführten österreichischen Beschlaghersteller Maco hat der Transformationsprozess unter der Leitung von Engeler-Walch in den operativen Prozessen längst begonnen, um daraus langfristige Strategien zu entwickeln. Die daraus geleistete Innovation wirkt sich positiv auf die Qualität des Produkts aus und erlaubt zudem höhere Preise am Markt.

„Der Innovationstrieb in allen Unternehmensbereichen motiviert das Team, steigert die Ertragskraft und fördert die Positionierung als Arbeitgeber. Wir erleben einen grünen Dominoeffekt in allen Bereichen“, berichtet Engeler-Walch aus der Praxis.

» Video zur Veranstaltung auf Vimeo «

Brantner wurde als
„Unternehmen des Jahres“ ausgezeichnet

Reinhard Backhausen hielt als Verwaltungsrat-Mitglied des ÖGV die Laudatio auf Brantner

Einmal im Jahr kürt eine aus ÖGV-Mitgliedern bestehende Jury das „Unternehmen des Jahres“, um somit außerordentliche Leistungen zu würdigen. Nun wurde der Sieger gekürt: Die Wahl fiel auf den Kremser Familienbetrieb Brantner.

Im Palais Eschenbach nahmen Bernd Brantner, Geschäftsführer der Brantner Gruppe, der in dritter Generation das Unternehmen leitet und Josef Scheidl, Geschäftsführer von Brantner Österreich und der Brantner Environment Group GmbH, die Urkunden entgegen.

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Das Unternehmen wurde vor allem für seinen Einsatz im Bereich der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in den vergangenen Jahren ausgezeichnet. Um gemäß der Unternehmensphilosophie möglichst viele Stoffe in den Kreislauf zurückzuführen und als neue Ressourcen zu nutzen, greift Brantner auf Zukunftstechnologien, etwa aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik, Sensorik und Telematik, zurück.

„Wir fühlen uns außerordentlich geehrt, diese Auszeichnung entgegenzunehmen, da sie uns bestätigt, dass unser Engagement für die Kreislaufwirtschaft wertgeschätzt wird. Es ist uns eine Ehre, Teil einer so großartigen Community zu sein und wir möchten uns bei allen bedanken, die uns unterstützt haben. Diese Auszeichnung ist ein Erfolg für alle Mitarbeiter:innen und wir freuen uns darauf, unsere Arbeit in Zukunft im Sinne der Kreislaufwirtschaft fortzusetzen und einen noch größeren Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umwelt zu leisten“, sagt Josef Scheidl.

LEITBETRIEBE AUSTRIA

Artikel von Reinhard Backhausen über Kreislaufwirtschaft

KREISLAUFWIRTSCHAFT 

Artikel in der Tageszeitung „KURIER“ vom 12.12.2022

GREEN TECH SUMMIT

Am 28. Oktober 2022 trafen sich Geschäftsführer:innen von Umwelttechnologieunternehmen und Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energietechnologien beim 5. BMK Green Tech Summit in Wien. Ziel des Meetings war es, eine High-Level-Vernetzungsplattform für Umwelttechnikunternehmen untereinander und mit Vertreter:innen des BMK zu schaffen und gemeinsam konkrete Maßnahmen zur Förderung österreichischer Umwelttechnologien zu erarbeiten.

ABFALLROBOTER „SCARAB“ VON BRANTNER

Pressekonferenz anlässlich der offiziellen Vorstellung des Abfallroboters „Scarab“ von Brantner am 24.10.2022 in der „Blauen Lagune“ in Vösendorf bei Wien.

Dieser Abfallroboter tauscht automatisch volle Mistkübel gegen leere aus. In den Mistkübeln sind Sensoren eingebaut, die den Füllstand messen und bei Erreichen der Maximal-Füllhöhe den Abfallroboter mit einem entsprechenden Signal anfordern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Statement von Ministerin Leonore Gewessler zur
2. BRANTNER INNOVATION CHALLENGE 2022

Videostatement organisiert von Reinhard Backhausen

Am 22. Oktober 2022 fand zum zweiten Mal die „b-in challenge“ (Brantner Innovation Challenge) in Krems statt. Digital Natives, die aktuell eine Hochschule absolvieren und denen die Umwelt am Herzen liegt, konnten ihre Ideen und Projekte zu den Themen „Smart City“ und „Künstliche Intelligenz“ einreichen.

Impressionen 22.10.2022

CSR-TAG von respACT:
KREISLAUFWIRTSCHAFT UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

 

13. Oktober 2022
A1 Telekom Austria Group, Lassallestraße 9, 1020 Wien
www.csrtag.at

Moderation Textil-Session: Reinhard Backhausen

 

Textilien
Textilien sind weltweit Abfallverursacher Nr. 4. Es bedarf neuer Konzepte im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Es gibt zahlreiche Herausforderungen, die die Textilbranche zu bewältigen hat. Ein richtiges „Eco-Design“ bildet den Anfang. Wir beleuchten die wichtigsten Aspekte und diskutieren eventuelle Lösungen anhand von praktischen Beispielen.

Speaker:
Andreas Bartl
Senior Scientist/Privatdozent, TU Wien
Institute of Chemical, Environmental & Bioscience Engineering

Christiane Luible-Baer
Professorin und Co-Leiterin des Studienganges Fashion & Technology der Kunstuniversität Linz

Sonja Zak
Head of Circularity Initiative of Lenzing Group

Günter Grabher
Grabher Group

Wolfgang Hermann
EREMA Group

Moderation:
Reinhard Backhausen
Senior-Consultant business development
Reinhard Backhausen textile & circular consulting

Sponsoren dieser Session: Reinhard Backhausen textile & circular consulting

CLOSE THE CIRCLE II:
KREISLAUFWIRTSCHAFT UND ENERGIEWENDE

 

Reinhard Backhausen auf der Konferenz
„Close the Circle II: Kreislaufwirtschaft und Energiewende“ im Gespräch
mit Alexander Ghezzo zum Thema „Umsetzung der Kreislaufwirtschaft“

CLOSE THE CIRCLE II:
KREISLAUFWIRTSCHAFT UND ENERGIEWENDE

 

Fachkonferenz für Kreislaufwirtschaft
27. September 2022, Palais Eschenbach, 1010 Wien
Ghezzo in Kooperation mit dem Österreichischen Gewerbeverein (ÖGV)
https://ghezzo.at/4753-close-the-circle

Vortrag Reinhard Backhausen über „Cradle to Cradle“ – Unterlagen hier öffnen
Reinhard Backhausen moderierte die Podiumsdiskussion zum Thema „Unternehmensübergreifende Lösungen in der Kreislaufwirtschaft“

(Fotos zum Vergrößern anklicken)

Das Thema Nachhaltigkeit ist für Ghezzo sicher eines der präsentesten überhaupt. Ghezzo arbeitet seit fast 2 Jahrzehnten daran, es in den führenden Köpfen der Wirtschaft zu verankern, bietet Plattformen für Wissenstransfer an und schafft Platz für Austausch und ein Netzwerk von Gleichgesinnten. Fast bitter-süß ist es, dass – kaum hat sich der gesetzliche Rahmen geändert – nun das Interesse an Konferenzen für Kreislaufwirtschaft durch die Decke geht. Am 27. September fand die Konferenz CLOSE THE CIRCLE in Kooperation mit dem ÖGV statt. Im Palais Eschenbach trafen sich um die 100 Entscheider*innen, Vordenker*innen – schlicht Menschen, denen beruflicher Erfolg UND die Zukunft des Planeten wichtig ist.

WOHNINSIDER – Interview mit Reinhard Backhausen
über Kreislaufwirtschaft

 Artikel in der Ausgabe 4/2022
August/September 2022

FABRICS & FURNISHINGS

 Artikel in der US-Fachzeitschrift
24. Mai 2022

Seite 8 + Seite 24 | Ein Klick aufs Bild führt Sie direkt zum Artikel.

25-Jahr-Feier respACT

12. Mai 2022

Am 12. Mai feierte respACT sein Jubiläum mit zahlreichen Wegbegleiter*innen. Die schönsten Eindrücke dieser Festlichkeit können Sie sich in diesem Video ansehen.

(Reinhard Backhausen, Mitglied von respACT, auf 0:54 Min.)

Circular Economy Forum Austria: C2C

 Online-Seminar zum Thema „cradle to cradle“
5. April 2022

Denkschulen der Kreislaufwirtschaft – Cradle2Cradle aus Österreich
Event von Circular Economy Forum Austria
5. April 2022, 12:30 bis 13:30
Online-Seminar

Cradle-to-Cradle ist eine der qualitativ höchsten und umfassendsten Zertifizierungen für Industrie und Handel entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ursprünglich gegründet vom Chemiker Prof. Michael Braungart und dem US-Architekten William McDonough hat sich C2C in den letzten 10 Jahren zu eine der führenden Zertifizierungen entwickelt. Wir zeigen einige eindrucksvolle Beispiele, wie Firmen C2C erfolgreich umgesetzt haben, um ihre Kreisläufe zu schließen.

In diesem Online Seminar vom 5. April 2022, lernen Sie Anwendungsmöglichkeiten von Cradle-to-Cradle als Denkschule, Strategie und Umsetzungsmethode für Unternehmen auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft kennen und erfahren aus erster Hand, wie WOLFORD aus Bregenz in Vorarlberg, ein weltweit agierendes Unternehmen im Wäschebereich, Cradle-to-Cradle konsequent in alle Bereiche des Unternehmens integriert hat.

 

Vortragende:

Reinhard Backhausen, EPEA-Switzerland und Reinhard Backhausen textile & circular consulting, einer der Pioniere für die Kreislaufwirtschaft in Österreich, hat schon 2008 damit begonnen, C2C in seinem Unternehmen einzuführen. Darüber hinaus war er auch Präsident der österreichischen Textil-Bekleidungs-Schuh-und Lederindustrie und hat auch das Verständnis für die Kreislaufwirtschaft unter den Mitgliedsunternehmen ausgebaut. Seit 2013 berät er im Rahmen seiner Consulting-Firma internationale Unternehmen bei der Implementierung der Kreislaufwirtschaft und dem entsprechenden Business-Development. Er wird zu Beginn der Veranstaltung allgemein über die Entwicklung von Cradle-to-Cradle sprechen, praktische Beispiele präsentieren und auch Zukunftsperspektiven aufzeigen.

Andreas Röhrich, Global Director R&D and Sustainability WOLFORD AG, ist seit 24 Jahren bei WOLFORD tätig. Er hat gemeinsam mit EPEA-Switzerland intensiv an der Implementierung von C2C bei Wolford gearbeitet und wird daher aus erster Hand von der praktischen Umsetzung und den damit verbundenen Herausforderungen berichten.

Moderation:
Karin Huber-Heim, Circular Economy Forum Austria

Cradle to Cradle® Design Innovations
Rethinking the way we make things

Circular Economy Summit Austria

22. März 2022

Am 22. März 2022 hat in Wien in der Aula der Wissenschaften der „Circular Economy Summit Austria“ stattgefunden. Organisiert und initiiert vom  Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie unter Ministerin Leonore Gewessler.

Eröffnungsrede Ministerin Gewessler
Panel „TEXTIL“  mit Präsentation und Moderation Reinhard Backhausen

1. Ansprache Frau Bundesministerin Leonore Gewessler: bis 14:52:00
2. Präsentation Reinhard Backhausen: ab 14:55:00
3. Diskussion Textil-Panel (Moderation: Reinhard Backhausen): ab 15:37:00

CIRCULAR INSIDER AUSTRIA MAGAZIN

Artikel von Reinhard Backhausen über „cradle to cradle“
im Magazin Circular Insider Austria, No.1 / März 2022

Millennium Innovation Days #2021

27. September bis 01. Oktober 2021

Von 27. September bis 01. Oktober 2021 fanden erstmalig die Millennium Innovation Days in Lustenau statt. Bei der mehrtägigen Veranstaltung drehte sich alles um zukunftsweisende Technologien und Innovationen im Zusammenspiel von Smart Textiles, Elektronik und Digitalisierung.

Reinhard Backhausen moderierte den Green-Deal-Day.

Eröffnung des „BRANTNER-Erdenreichs“,
der größten Kompostieranlage Österreichs

GFC-Global Fibre Congress 2021
PLATTFORM FÜR INTERNATIONALEN ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

15. bis 17. September 2021
(ONLINE wegen Covid-19)

Veranstalter des jährlich stattfindenden Dornbirn-GFC (Global Fiber Congress) ist das Österreichische Faser-Institut mit Sitz in Wien. Die Besucher hatten die Möglichkeit zwischen 96 Vorträgen auszuwählen. Zwei virtuelle Vortragssäle bildeten dabei die Plattform zur Präsentation der Vorträge aus Industrie und Forschung.

Reinhard Backhausen im Abschnitt „Q&A and discussion“ am Donnerstag, 16.09.2021, Minute 10:30:38 – 10:59:33

Leadersnet.at/ÖAG

„Wir sollten nicht unbedingt darüber nachdenken,
wann und wie wir auf dem Mars leben können“

(Zitat Reinhard Backhausen)

Beim „Super Tuesday“ der Österreichisch-Amerikanischen-Gesellschaft diskutierten unter anderem Vertreter von Coca-Cola, Nespresso, Greiner, Reclay und Reinhard Backhausen darüber, wie Kreislaufwirtschaft unser Leben verändert.

Marc Joainig, Christian Abl, Rainer Newald, Marianne Neumüller-Klapper, Christa Kummer, Reinhard Backhausen und Stefan Grafenhorst © LEADERSNET/D.Mikkelsen

Am 14. September stand bei der Österreichisch-Amerikanischen-Gesellschaft (ÖAG) wieder ein „Super Tuesday“ auf dem Programm. Thema des Abends war „Circular Economy – Wie die Kreislaufwirtschaft unser Leben verändert“. Auf dem Podium diskutierten unter der Moderation von Christa Kummer Reclay-Group-Österreich-CEO Christian Abl, Textile-Consulter Reinhard Backhausen, Greiner-Global-Head-of-Sustainability-&-Corporate-Affairs Stefan Grafenhorst, Coca-Cola-Hellenic-Public-Affairs-&-Communications-Director Marc Joainig und Nespresso-Österreich-Operations-&-Sustainability-Director Marianne Neumüller-Klapper.

Podiumsdiskussion ÖAG / Circular Economy

Wie die Kreislaufwirtschaft unser Leben verändert

Am 14.09.2021 fand in der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft eine Podiumsdiskussion statt, die auch im Internet live übertragen wurde.

Das Konzept der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) gilt als Wirtschaftsmodell der Zukunft. Es unterstützt Firmen und Unternehmen dabei, Werte zu erhalten, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Gewinne zu steigern. Die ÖAG lud zum Podium Expertinnen und Experten von Coca-Cola, Greiner AG, Nespresso, Reclay und Reinhard Backhausen textile & circular consulting.

Podiumsdiskutanten:

  • Christian Abl, CEO Reclay Group Österreich
  • Reinhard Backhausen, Reinhard Backhausen textile & circular consulting
  • Stefan Grafenhorst, Global Head of Sustainability & Corporate Affairs Greiner AG
  • Marc Joainig, Public Affairs & Communications Director Coca-Cola Hellenic
  • Marianne Neumüller-Klapper, MSc., MBA, Operations & Sustainability Director Nespresso Österreich
  • Moderation: Christa Kummer

 

Statements Reinhard Backhausen bei folgenden Minuten:

07:05 – 07:40 (Vorstellung durch Christa Kummer)
10:40 – 13:34
40:40 – 44:35
53:10 – 55:00

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
in der Wertschöpfungskette der Faser- und Textilindustrie
REINHARD BACKHAUSEN IM GESPRÄCH

KREISLAUFWIRTSCHAFT IN DER FASER- UND TEXTILINDUSTRIE

Reinhard Backhausen ist ein Vordenker in Sachen Kreislaufwirtschaft und berät namhafte Unternehmen weltweit, nicht nur in der Textilindustrie. Als Mitglied des Expert*innen-Teams der Klimaschutzministerin treibt er die Implementierung der Kreislaufwirtschaft in Österreich ab 2022 voran. Das Gespräch mit ihm im Vorfeld des Dornbirn GFC 2021, dem Treffpunkt der globalen Faserindustrie in Dornbirn, eröffnet Syngroup Geschäftsführer Walter Woitsch mit einem einfachen Beispiel: Ein Herrenhemd aus Baumwolle wiegt ca. 20 dag und wir nehmen an, es kostet heute 80 Euro. Derzeit liegt der Preis für 1 kg Baumwolle am Weltmarkt bei ca. 80 Cent. Dagegen liegt der Kilopreis für die Hemden in unserem Beispiel bei 400 Euro.

Wo liegen bei einer so beeindruckenden Wertschöpfung die größten Hebel für den schonenderen Umgang mit Ressourcen: In der Logistik? Auf dem Weg zum fertigen Produkt sind Baumwolle und andere Vormaterialien für die verschiedenen Bearbeitungsschritte zumindest einmal um die Welt gereist. Welche Rolle spielt die Technologie und hat die verarbeitende Industrie echte Einflussmöglichkeiten? Was ist die Rolle der Politik, des Handels und der Konsument*innen. Was sind aktuell die großen Themen, die den Weg in Richtung Kreislaufwirtschaft beschleunigen oder bremsen können?

Podcast-Adventkalender
des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV)
„24 Tage, 24 Menschen, 24 Geschichten“
Dezember 2020

Podcast-Adventkalender des Österreichischen Gewerbevereins und Zweihochzwei
Podcast Folge mit Reinhard Backhausen auf Spotify anhören

Im Gespräch:

Reinhard Backhausen
Consultant & Unternehmensberater für Kreislaufwirtschaft und Textilindustrie

„Reinhard Backhausen ist ein Vollblutunternehmer mit großer Begeisterung, Optimismus und hoher Innovationskraft. Er entstammt einer Industriellen-Familie und leitete das Traditionsunternehmen BACKHAUSEN 30 Jahre lang, einer im Jahre 1849 gegründeten Weberei für hochwertige Möbel-und Vorhangstoffe. Diese Firma beschäftigte über 200 Mitarbeiter und exportierte in 40 Länder der Welt. Reinhard Backhausen war auch jahrelang Präsident des Verbandes der Österr. Textil-Bekleidungs-Schuh-und Lederindustrie und war auch im Vorstand des Verbandes der Europäischen Textil-und Bekleidungsindustrie EURATEX in Brüssel. Seit 2008 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema der KREISLAUFWIRTSCHAFT und war mit der Fa. Backhausen auch Pionier auf diesem Gebiet mit der Philosophie „cradle-to-cradle“! Seit 2013 ist er mit seiner Consulting-Firma für die internationale Textilindustrie und andere Industriezweige beratend für das Topmanagement tätig und ist auf Business-development, Marketing, Strategie und die Implementierung der Kreislaufwirtschaft spezialisiert. Reinhard Backhausen ist leidenschaftlicher Familienmensch, ist mit einer Finnin seit 35 Jahren glücklich verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Er liebt Sport in der Natur und spielt auch seit seiner Kindheit mit großer Freude Klavier.“

Statement von Ministerin Leonore Gewessler zur
1. BRANTNER INNOVATION CHALLENGE 2020

Videostatement organisiert von Reinhard Backhausen

Am 24. Oktober 2020 fand die erste b-in challenge statt. Die Top 5 Kandidaten und Kandidatinnen präsentierten in der brantner-Halle den acht erfahrenen Jurymitgliedern ihre innovativen Ideen zum Thema Nachhaltigkeit.

Impressionen 24.10.2020

Statement von Ministerin Leonore Gewessler

GLOBAL FIBRE CONGRESS 2020
(ONLINE wegen Covid-19)

Videostatement organisiert von Reinhard Backhausen

Die Dornbirn-GFC versteht sich als Innovationsplattform für die globale Faser-, Textil-, Nonwovens-, Ausrüstungs- und Maschinenbaubranche und soll als Ideen- und Netzwerkgenerator fungieren. Dies zeigt sich nicht nur an den steigenden Zahlen von Teilnehmern,  sondern vielmehr auch an deren internationaler Herkunft.

Sendung von OKTO-TV
aufgezeichnet im Österreichischen Gewerbeverein
Juni 2020

Ein Gespräch über den Klimawandel, die SDGs und den EU Green Deal – und was das für Unternehmen bedeutet. Moderation: Ursula Oberhollenzer, Geschäftsführerin blue cube & Vizepräsidentin im ÖGV, Leitung Referat Nachhaltigkeit, Gäste: Helga Kromp-Kolb, Meteorologin und Klimaforscherin Reinhard Backhausen, Experte für Kreislaufwirtschaft

Statement von Sebastian Kurz
GLOBAL FIBRE CONGRESS 2018

Videostatement organisiert von Reinhard Backhausen

Die Dornbirn-GFC versteht sich als Innovationsplattform für die globale Faser-, Textil-, Nonwovens-, Ausrüstungs- und Maschinenbaubranche und soll als Ideen- und Netzwerkgenerator fungieren. Dies zeigt sich nicht nur an den steigenden Zahlen von Teilnehmern,  sondern vielmehr auch an deren internationaler Herkunft.