KREISLAUFWIRTSCHAFT-DELEGATION

Die Kreislaufwirtschaftsdelegation wurde im Frühling 2025 von Ing. Reinhard Backhausen, BSc als Vizepräsident des Österreichischen Gewerbevereins (der ältesten Unternehmervereinigung Österreich, gegr. 1839), initiiert und gegründet.
KWD – Firmen
Stand: 9. März 2026
- ALPLA-GRUPPE
- ANDRITZ
- ANKERBROT
- BAUMIT
- BILLA-AG
- BRANTNER GREEN SOLUTIONS
- CANCOM (ehem. Kapsch Businesscom)
- COCA COLA
- ENGEL-HOLDING / ENGEL-AUSTRIA
- ERDAL- WERNER & MERTZ-FROSCH
- EREMA-GROUP
- GREINER AG
- IKEA-AUSTRIA
- INFINEON
- INTERZERO
- ISI
- LENZING
- LOHMANN & RAUSCHER
- MANZ-VERLAG
- MONDI-GROUP
- NATURHISTORISCHES MUSEUM
- NESPRESSO
- OMV
- ÖSTERREICHISCHE HAGELVERSICHERUNG
- PRINZHORN-HOLDING
- PORR
- RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL
- RED BULL
- SAINT GOBAIN
- SALESIANER-MIETTEX
- SIEMENS ÖSTERREICH
- SIEMENS NIEDERÖSTERREICH
- SIEMENS ENERGY AUSTRIA & SLOVENIA AT SI
- SIMACEK
- STARLINGER
- STRABAG AG
- VÖSLAUER
- WELSER PROFILE
- WIENERBERGER
KURZTEXT
Kreislaufwirtschaft ist Innovation und Rohstoffgarant
Die Kreislaufwirtschaft wird zum dominierenden Wirtschaftsmodell der Zukunft und zu einem strategischen Imperativ für Unternehmen.
Warum jetzt?
In Europa leiden wir unter Ressourcenknappheit. Gleichzeitig steigen Abhängigkeiten von volatilen globalen Lieferketten und kritischen Rohstoffen. Umso wichtiger ist es, Rohstoffe in Kreisläufen zu führen, um Versorgungssicherheit, Preisstabilität und strategische Unabhängigkeit zu erhöhen.
Innovation im Betrieb
Jedes Unternehmen kann einen Beitrag dazu leisten. Die Einführung der Kreislaufwirtschaft in Betrieben ist ein Innovationsprozess, der die Konkurrenzfähigkeit steigern kann. Sie wirkt als systemischer Innovationstreiber, der Effizienz, Resilienz und langfristige Wertschöpfung verbindet.
Circular Design
Zentral ist dabei das Circular Design als strategische Managementaufgabe. Das bedeutet, dass bereits bei der Produktentwicklung der gesamte Lebenszyklus mitgedacht wird – von Materialauswahl über Nutzung bis zur Rückführung in den Rohstoffkreislauf. So werden Materialien zu planbaren Vermögenswerten statt zu Abfällen.
Neue Geschäftsmodelle
Das erlaubt die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie Produkt-als-Service-Modelle, Reparatur- und Refurbishment-Angebote, Rücknahmesysteme oder die Nutzung sekundärer Rohstoffmärkte, die die unternehmerische Handlungsfähigkeit stärken und neue Geschäftsfelder eröffnen.
Kooperation & Lieferketten
Kreislaufwirtschaft funktioniert aber auch nur mit Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette. Sie erfordert neue Formen der Zusammenarbeit über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg. Jedes Unternehmen sollte daher für eine Optimierung und strategische Absicherung seiner Lieferketten sorgen – mit Fokus auf Transparenz, Resilienz und partnerschaftliche Netzwerke.
Von der Vision zur Praxis
Instrumente wie der Kompass Kreislaufwirtschaft unterstützen Unternehmen dabei, ihre aktuelle Position zu analysieren, zirkuläre Potenziale zu identifizieren und priorisierte Maßnahmen umzusetzen. Damit wird Kreislaufwirtschaft von der Vision zur operativen Realität.
Artikel in diesem Jahr
Besuch bei Bundesminister Totschnig
Besuch bei Bundesminister Totschnig am 26. September 2025.
KWD-Besuch Backhausen – Straka – Glatz im BMLUK
Treffen mit Sarah Bandera, MSc, Leiterin für Kreislaufwirtschaft im Kabinett von Bundesminister Totschnig, und DI Christian Öhler, Abteilungsleiter im BMLUK.
Seitens KWD: Ing. Reinhard Backhausen, BSc; Mag. Dr. Gabriela Straka; Mag. Thomas Glatz, GF Interzero.
KWD-Besuch Backhausen – Straka – Mühlberger im BMWET
Mag. Dr. Gabriela Straka, DI Manfred Mühlberger und Ing. Reinhard Backhausen, BSc, trafen den Generalsekretär Dr. Severin Gruber und seine Mitarbeiter:innen.
JOURNALISTENCLUB ÖSTERREICH: Online-Live-Interview
Die Zukunft der Wirtschaft ist zirkulär – und Österreich steht an einem entscheidenden Wendepunkt.
Am 28. April 2026 fand im ÖJC – Österreichischer Journalisten Club, Wien 1, Blutgasse 3, ein exklusives Online-Live-Interview mit Reinhard Backhausen, einem der wichtigsten Pioniere der Kreislaufwirtschaft in Österreich, statt.
Moderatorin:
Dr. Gabriela Straka
Gesprächspartner:
Reinhard Backhausen
Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, wie Produkte, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf gehalten und gleichzeitig Umweltbelastungen massiv reduziert werden können.
Kreislaufwirtschaft bedeutet weit mehr als Recycling: Sie ist ein industriepolitischer Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und nachhaltiges Wachstum.
Im Interview wurden unter anderem folgende Themen behandelt:
- Wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis tatsächlich funktioniert
- Warum zirkuläre Modelle zur Schlüsselstrategie der Zukunft werden
- Welche Chancen sich für Medien, Unternehmen und Gesellschaft ergeben
- Wie Sekundärrohstoffe und nachwachsende Ressourcen zur neuen Normalität werden können
Reinhard Backhausen war über 30 Jahre geschäftsführender Gesellschafter von BACKHAUSEN interior textiles, ist heute langjähriger Vizepräsident des Österreichischen Gewerbevereins / ÖGV und zählt zu den Vorreitern von Cradle to Cradle in Österreich. Er ist Gründer der Kreislaufwirtschaftsdelegation „Allianz für zirkuläre Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft“ mit über 60 Unternehmen und Organisationen.
Das Gespräch richtet sich besonders an JournalistInnen und MedienvertreterInnen, die fundierte Hintergründe, neue Perspektiven und konkrete Praxisbeispiele für ihre Arbeit suchen.
Das Interview ist als Videoaufzeichnung verfügbar und dauert rund 45 Minuten.
Folgemeeting im BMLUK – Umweltministerium
Am 21. April 2026 fand ein Folgemeeting im BMLUK – Umweltministerium mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kabinett und Sektion statt.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Themen rund um Umwelt, Kreislaufwirtschaft, integrierte Produktpolitik, betrieblichen Umweltschutz und Umwelttechnologie.
Seitens des BMLUK waren folgende Personen anwesend:
Sarah Bandera, MSc – Leiterin der Abteilung Kreislaufwirtschaft im Kabinett von BM Totschnig
DI Christian Öhler – Abteilungsleiter Sektion V, Umwelt und Kreislaufwirtschaft
Mag. Erna Etlinger van der Veeren – Abteilung V7, Integrierte Produktpolitik, Betrieblicher Umweltschutz und Umwelttechnologie
Seitens der KWD waren anwesend:
ÖGV: Ing. Reinhard Backhausen, BSc – Vizepräsident, Leiter der KWD
Raiffeisen Bank International: Dr. Christine Würfel – Head of Group ESG & Sustainability Management
Brantner Green Solutions: MMag. Josef Scheidl – CEO
Interzero: Mag. Thomas Glatz – CEO
Prinzhorn Group: Theodor Bennett, MMSc – Group Lead Sustainability & ESG Management
Salesianer Miettex: Dr. Mathias Nell – Head of Sustainability
ÖGUT: Monika Auer – Geschäftsführerin
ETA-Ecopreneur: DI Manfred Mühlberger – Vorstandsvorsitzender
Verpackung mit Zukunft: Stefanie Winkler, MA – Senior Marketing Managerin
Besuch der KREISLAUFWIRTSCHAFTSDELEGATION („KWD“) bei Bundesminister Hanke, BMIMI
Die Kreislaufwirtschaftsdelegation wurde von Reinhard Backhausen gegründet und besteht aus ca. 60 Topfirmen aus Österreich mit dem Ziel, die Kreislaufwirtschaft in Österreich in Politik und Wirtschaft zu forcieren.
20 Firmenvertreter der KWD übergaben Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke einen Maßnahmenkatalog für eine rasche, praktische Umsetzung der Kreislaufwirtschaft.
Im Fokus standen klare Rahmenbedingungen, Planungssicherheit für Investitionen, Kooperation entlang der Wertschöpfungskette sowie Innovation – Kooperation – Kommunikation.
Besuch der Kreislaufwirtschaftsdelegation bei WKO-Generalsekretär Jochen Danninger
15 Vertreter:innen der KWD übergaben an WKO-Generalsekretär Mag. Jochen Danninger und Mag. Jürgen Streitner einen Maßnahmenkatalog für eine rasche und praxisnahe Umsetzung der Kreislaufwirtschaft.
Besuch im BMIMI-Kabinett von Bundesminister Peter Hanke
Besuch im BMIMI-Kabinett von Bundesminister Peter Hanke am 20. Januar 2026.